Freitag, 24. März 2017

Vernunft vs. Ehrgeiz

Immer wieder komme ich auf das Thema Vernunft vs. Ehrgeiz. Egal ob es im Zusammenhang mit meinen Wanderungen steht oder bei sonstigen Themen in meinem Leben. Ich selber würde mich als recht ehrgeizig beschreiben. Meistens mache ich mir selber einen ziemlichen Druck und will meine Ziele unbedingt erreichen. Mein Wille diese zu erreichen steht mir oft auch im Weg. Den Druck welchen ich mir selber mache, ist für mich nicht immer förderlich. Ich arbeite zurzeit aber an diesem Thema. Einige wissen, dass ich viele Kilos abgenommen habe. Auch hier spielte das Thema Ehrgeiz eine grosse Rolle. Zum Glück war ich aber bei meiner Gewichtsabnahme auch immer vernünftig. Beim Sport habe ich es allerdings eine Zeitlang deutlich übertrieben. Mein Leben bestand nur noch aus Arbeit und Sport. Ich habe von meinem Körper eine Leistung abverlangt, die für mich nicht mehr gesund war.

Meine Zuviel an Sport

Mir ist bewusst, dass einige noch mehr Sport betreiben als ich es in dieser Zeit getan habe. Jeder Mensch ist ein Individuum; für mich war es in dieser Lebenssituation einfach Zuviel. Erkannt habe ich dies leider zu spät. Nach einem kleinen Erdbeben und Sturm in meinem Leben habe ich aber inzwischen ein gutes Mittelmass gefunden. 
Mein Sturm und mein Erdbeben haben mich und mein Umfeld kurz aber heftig durchgerüttelt. Im Rückblick muss ich aber selber sagen, dass diese Zeit für mich sehr wichtig war. Ich konnte dank meinen Erlebnissen reifen und viele neue Erfahrungen sowie Erkenntnisse mitnehmen.

Sicherheit an erster Stelle

Seit ich mehr in den Bergen unterwegs bin, weiss ich selber wie wichtig die Vernunft ist. Ich habe gelernt, dass ich niemanden etwas beweisen muss. Wenn eine Tour für mich kritisch wird, kann ich diese inzwischen auch abbrechen. Dass ich meine Vernunft über mein Ehrgeiz stelle, kann in meinen Augen auch Lebensrettend sein. Die meisten Unfälle passieren wenn man müde und erschöpft ist. Die Konzentration lässt in solchen Situationen auch nach. Die Sicherheit sollte daher immer an erster Stelle stehen.

Missachten von Warnschildern

Immer wieder staune ich darüber wie unvorsichtig andere Menschen in den Bergen unterwegs sind. Verbotsschilder werden missachtet, Ratschläge werden ignoriert. Wenn das Wetter schön ist, sollte es ja kein Problem sein sich beispielsweise an einem Stausee aufzuhalten. Das Verbotsschild wurde sicher nicht für schöne Tage hingestellt.
Nun ja, wie schnell sich das Wetter in den Bergen ändern kann, sollte auch jedem bewusst sein. Immer wieder liest man von Unfällen, welche eigentlich nicht nötig gewesen wären. Wenn man nur etwas mehr Vernunft einschalten und seinen persönlichen Ehrgeiz zurückstellen würde.
Am Achensee stand am See unten ein „Achtung Lawinengefahr“ Schild. Dieses wurde von den meisten Spaziergänger ignoriert. Mama und ich haben das Schild aber wahrgenommen und haben unsere Tour deshalb abgebrochen. Wir haben auch gedacht, dass eine Lawinengefahr eigentlich ausgeschlossen sein müsste. Es hatte nicht wahnsinnig viel Schnee 

Blick in die Zukunft

Ich möchte im Juli den Jura Höhenweg machen. Ich werde dort zusammen mit Shila unterwegs sein.  Die Wahrscheinlichkeit, dass ich diese Tour abbrechen muss ist sehr hoch, dessen bin ich mir bewusst. Nicht wegen mir, sondern weil Shila im Sommer eher keine grossen Touren machen mag. Für mich selber wäre es eine riesen Enttäuschung,wenn ich die Tour abbrechen müsste. Für mich steht aber Shilas Gesundheit natürlich an erster Stelle. Ich werde, wenn irgendwie möglich, auch einen Taxisservice für sie organisieren.
Die Chance, dass ich den E1 abbreche, stufe ich als deutlich geringer ein. Hier weiss ich, dass mein Ehrgeiz einfach extrem stark ist. Wenn ich auf dem E1 bin, wird mein Wille diese Tour durchzuziehen,extrem hoch sein. Trotzdem werde ich auch währenddessen immer in einem Vernünftigen Mass handeln. Ich werde für die schwierigen Abschnitte auch eine erfahrene Begleitung organisieren. 
Für mich stand immer fest, dass ich mein Hobby mache solange es mir Spass macht und ich mit Herz und Leidenschaft bei der Sache bin. Ich versuche mir meine Träume zu erfüllen; darunter soll aber niemand leiden müssen. Ich weiss auch,dass ich eher ein vorsichtiger Mensch bin. Ich habe aber gelernt auch mehr auf mein Bauch zu hören. 
Wenn ich mit jemanden anders unterwegs bin, der in meinen Augen unvernünftig handelt, dann steht für mich auch ziemlich schnell fest, dass es unsere letzte gemeinsame Tour war.

Mit Herz unterwegs

Ich bin draussen unterwegs weil ich die Natur schätze und respektiere. Es geht mir nicht darum eine Leistung zu erbringen oder „wow’s“ zu bekommen. Dies ist auch der Grund, dass ich auf meinem Blog auch kleinere Wanderungen und Spaziergänge erwähne. Ich bin der Meinung es muss nicht immer eine Wahnsinnstour sein um die Natur geniessen zu können. Ich hoffe, dasich mich auf mein Bauchgefühl immer verlassen kann, so dass ich noch bis ins hohe Alter in der Natur unterwegs sein kann. 


Dienstag, 21. März 2017

Schneeschuhtour mit Alsnuff.de

Schneeschuhtour mit Alsnuff.de

Wie Familie Mufflon und ich uns kennenlernten

Familie Mufflon (alsnuff.de) habe ich über Facebook kennengelernt. Ihre tollen Bilder von Bergen, welche in ihrem Blog und auf Instagram zu finden sind, haben mich fasziniert. Sie haben schon, im Gegensatz zu mir, öfters eine Schneeschuhtour gemacht. Nach kurzen Texten kam irgendwann der Gedanke, dass wir zusammen etwas unternehmen könnten. Ein Bloggertreffen in den Bergen. Mit Menschen unterwegs sein, welche die gleiche Leidenschaft haben wie ich. Perfekt oder?
Sonnenaufgang 

auf dem Weg nach Luzern

Planung der Tour

Zuerst war eine Schneeschuhtour auf den Rotsandnollen geplant. Da an diesem Wochenende aber eine erhebliche Lawinengefahr bestand, haben wir uns für eine kleinere Tour entschieden. Im Nachhinein war ich über diesen Entscheid doch dankbar. Die Tour wurde von Familie Mufflon geplant.

Blogger unter sich

Für mich ging es früh am Sonntagmorgen los in Richtung Luzern. Bei Abenteuer-Schweiz.com habe ich ein LVS Gerät für die Tour ausgelehnt. Sicherheit steht ja an erster Stelle. Familie Mufflon mit Kollege im Schlepptau traf ich dann an der Talstation Stöckalp. Mit der Gondel ging es in Richtung Melchseefrutt. Das Wetter war glücklicherweise besser als angekündigt.

Abenteuerlicher Start

Nach wenigen Meter konnten wir bereits unsere Schneeschuhe an die Füsse schnallen. Ich habe meine ausgelehnt und nicht wirklich auf das Material geachtet. Ein Fehler wie sich bald herausstellte. Die ersten paar hundert Meter waren etwas ungewohnt, aber das Schneeschuhlaufen war gar nicht so schwer wie ich erwartet habe. Bald kamen wir an einen seitlich abfallenden Hang. Meine Schneeschuhe hatten seitwärts nur bedingt guten Halt. 

Schon zu Beginn dieses Hangs bin ich ständig ausgerutscht. Das Laufen gestaltet sich dadurch für mich sehr schwierig. Da der Schnee hart und gefroren war, fanden meine Schneeschuhe auch keinen richtigen Halt. Schlussendlich bin ich gestürzt und einige Meter den Hang abgerutscht.
Relativ schnell konnte ich während der Rutschpartie meine Schneeschuhe aber so in den Schnee rammen,  dass ich nicht weiter abgerutscht bin. Schlimm wäre ein weiteres Abgleiten wahrscheinlich auch nicht gewesen. Ich wäre einige Meter gerutscht und dann auf der Skipiste gelandet. Verletzt hätte ich mich dabei glücklicherweise nicht gross. 

Dennoch war das Gefühl vom Abrutschen für mich in diesem Moment sehr angsteinflössend. Meine Knie waren weich und ich habe regelrecht gezittert. Papa Mufflon hat mich dann aber gesichert, so dass ich nicht weiter abrutschen konnte. Damit ich überhaupt aufstehen konnte, musste ich mich erst mal der Schneeschuhe entledigen. Ich habe dann auch versucht ohne diese weiterzukommen, aber dies hat nur wenige Meter geklappt, vielleicht auch weil meine Beine einfach noch sehr zittrig waren. Ich war kurz davor die Tour zu abzubrechen und die drei alleine ziehen zu lassen. Mir war es auch unangenehm, dass die drei von mir so aufgehalten wurden. 

Die zwei Männer fanden aber, dass der Weg nach vorne weniger weit wäre als retour zu gehen. Mit den Lawinenschaufeln haben die beiden mir dann den Weg geebnet. Die Jungs waren sehr erfreut, dass ihre Schaufeln nun gebraucht aussehen. Ist ja viel interessanter als neues Material :)




Das Schneehuhn

Eine Pause auf dem Chringenpass und Die Wächte

Nach dem steilen Hang gönnten wir uns dann zuerst eine Pause. Diese hatten sich die zwei Jungs auch verdient nach ihrer heldenhaften Tat. Wir haben die Aussicht über Luzern genossen. Für mich könnten die Luzerner Bergen neben dem Berner Oberland definitiv ein neuer Lieblingsort werden.
Einige Meter später stand dann nochmals eine heikle Stelle auf dem Programm. Wir durften eine grosse und auch nicht ganz ungefährliche Wächte durchsteigen. Hinter dieser ging es ein paar Meter steil in die Tiefe. Auch an dieser Stelle durften die Jungs nochmals ihr Lawinenschaufeln einsetzen um einige Stufe in den Schnee zu bauen. Jochen wagte es als erstes hinunter und nahm uns auch unsere Rucksäcke ab. Danach hat sich Papa Mufflon an den Abstieg gemacht. Ich durfte mich dann auch langsam aber sicher im Rückwärtsgang hinunter bewegen. Ich wurde aber von den Jungs Schritt für Schritt angeleitet, so dass ich es ohne Probleme geschafft habe.







Nach diesem weiteren Abenteuer haben wir uns ein Mittagsessen redlich verdient. An der Sonne konnten wir unseren Lunch geniessen. 

Weiter ging es dann zur Tannalp. Unterwegs haben wir auch noch die Iglus gesehen. Sven von Abenteuer-schweiz.com war an diesem Wochenende auch auf der Melchseefrutt. Fröhlich habe ich in Richtung der Iglus gerufen und gewunken. Es stellte sich dann später heraus, dass ich dem falschen gerufen habe. Der Traum von einer Nacht im Iglu wird für mich hoffentlich in der nächsten Wintersaison erfüllt werden.

Der Aufstieg zur Erzegg

Kurz darauf nahmen wir den letzten Anstieg auf zum Erzegg in Angriff. Der Anstieg war als eine leichte Route und Familientauglich deklariert. Wir haben uns gewundert, da der Anstieg nicht ohne war. Ich spürte auch hier meine fehlende Kondition deutlich. Zudem bereute ich in diesem Moment, dass ich noch Funktionswäsche angezogen habe. Wir kamen alle ins Schwitzen. 

Meistens wird man bei solch steilen Anstiegen auch mit einer grossartigen Aussicht belohnt. Dies war auch hier der Fall. Beim Gipfelkreuz angekommen, genossen wir während einer weiteren Pause, die herrliche Aussicht. Das sind diese Momente, die mir so unheimlich viel geben. Bei schönstem Sonnenschein liessen wir die unbeschreibliche Aussicht auf die Berglandschaft auf uns wirken.

Gemütlich machten wir uns dann an den Abstieg zur Melchseefrutt herunter. Jochen konnte dabei leider nicht mehr so wie gewünscht runter rutschen. Meine Schneeschuhe wären dafür wahrscheinlich geeignet gewesen. Ich habe zum Rutschen aber doch noch zu wenig Stabilität. Nach dem Abstieg gönnten wir uns noch einen "Aprés-Schneeschuh" Halt in einer gemütlichen Beiz. Ein letztes Mal die Sonne geniessen, bevor es wieder runter ins Tal ging. Mit guten Gesprächen liessen wir den Tag ausklingen.

Es war eine abenteuerliche, interessante, sonnige und einfach geniale erste Schneeschuhtour. Ich werde sicher noch mehr Schneeschuhtouren unternehmen. Das nächste Mal werde ich aber sicher mehr aufs Material achten. Wieder einmal konnte ich eine neue Erfahrung sammeln und für die Zukunft lernen.








Den Bericht von Alsnuff.de findet ihr unter folgendem Link. Link zum Bericht von Alsnuff

Freitag, 17. März 2017

Mänziwilegg – Littewil – Atzrüti- Bigenthal

Gemütlicher Start ins Wochenende

Am Samstag wollte ich meine Energie etwas einsparen. Ich wusste nicht genau wie die Tour am Sonntag für mich werden würde und meineKondition ist im Winter etwas eingerostet. Zudem stand Abend noch ein gemütliches Abendessen mit Kollegen an. Dass es raus geht, war aber eine klare Sache. Schliesslich war das Wetter an diesem Wochenende einfach herrlich. Der Frühling stand in den Startlöchern. Ich war schon öfters auf der Mänziwilegg. Meistens haben Shila und ich einfach einen kleinen Rundweg gemacht. Aus diesem Grund habe ich eine andere Route ausgewählt als üblich.

Frühlingswanderung

Von der Mänziwilegg sind wir Richtung Littewilgestartet. Der Weg führte uns durch mehrere kleine Weiler. Nach Littewil kam mir die Gegend sehr bekannt vor. Ich war ein kurzer Teil auf dem glichen Wanderweg wie vor einigen Monaten. Damals war ich mit einem bekannten auf einer Etappe des Trans Swiss Trails ( Bern-Lützelflüh) unterwegs. Ich erinnere mich gerne an diese Wanderung. J. ist sehr viel in der Natur unterwegs und wir haben während unserer Wanderung im Herbst über sehr interessante Themen diskutiert. Die ganze Wanderung am Samstag zeigte, dass es Zeit für den Frühling war. Die ersten Blumen auf den Wiesen beginnen zu spriessen. Mein Weg führte auch durch mehrere Wälder, so dass ich das Vogelgezwitscher geniessen konnte. 



Aussicht aufs Berner Oberland

Ab Atzrüti hatten wir dann einen imposantenAusblick aufs Berner Oberland. Es war Zeit für einige Fotos zu machen. Aber das wichtigste für mich ist es immer, dass ich auch solche Momente während meinen Wanderungen in mir abspeichere.Weiter ging es dann abwärts ins Bigenthal. Dort wurden wir, vom Wegweiser, freundlich darauf hingewiesen, dads uns ein steiler Anstieg bevorsteht. 





Shila hatte vor dem Anstieg aber noch die Möglichkeit auf ein erfrischendes Bad im Bach.

Der Anstieg und die Unterzuckerung

Der Anstieg war halb so wild als angekündigt. Oder ich bin mir inzwischen einfach anderes gewöhnt. Ich merkte allerdings an dieser Stelle,dass es nicht so intelligent von mir war ohne Verpflegung loszulaufen. Dies ist normalerweisebei einem 3h Spaziergang kein Thema für mich. Allerding hatte ich kein richtiges Frühstück eingenommen. Bis zum Auto war es aber nicht mehr weit. Ich kenne mein Körper zudem sehr gut,so dass ich die Symptome richtig deuten konnte.
Noch einige hundert Meter liefen wir durch den Wald als wir wieder auf der Mänziwilegg ankamen. 





Verdienter Feierabend für Schili (dieser Blick…)




Dienstag, 14. März 2017

Hoch hinaus...

Wanderung entlang des Brienzersees

Am Samstag war ich mit Sarah unterwegs. Zuerst wurde ich auf ein feines Mittagessen eingeladen. Danach sind wir von Interlaken aus dem Ufer des Brienersees entlang gelaufen. Shila hat es sich natürlich nicht nehmen lassen und unterwegs ein Bad im Brienzersee genommen. Wir sind bis nach Niederried spaziert. Unterwegs hatten wir immer wieder eine tolle Aussicht auf den See und die Berner Alpen. Wenn ich Shila nicht hätte, wäre ich wohl schon längst nach Thun gezogen. Ich beneide meine Freunde schon etwas, dassie den Ausblick auf die Berge jeden Tag geniessen dürfen. Unsere kleine Wanderung verlief sehr gemütlich und wir konnten unterwegs viel „tratschen“ 










Schon zu Beginn haben wir sehr viele Gleitschirmflieger gesehen. Unser gemeinsamer Kollege bietet Tandemsprünge an. Für mich war schon länger klar, dass ich bald einen Gleitschirmsprung machen werde. Währendunserer Rückfahrt im Zug kam ich dann spontan auf die Idee Mänu zu fragen, ob er am Sonntag Zeit für einen Flug hätte.


Die Berge aus der Luft erleben

Die Antwort von Mänu kam schnell und ziemlich spontan stand mein Sonntagsprogramm fest. Früh am Sonntagmorgen fuhr ich Richtung Stechelberg. Vom Schiltgrat aus, welcher oberhalb von Mürren liegt, würden wir starten. Bei der Talstation in Stechelberg angekommen, hatte ich noch Zeit einige Landungen zu beobachten. Langsam wuchs meine Nervosität. Mänu hat mir zu Beginn noch spannende Infos zu der aktuellen Thermik mitgeteilt. Die Bedingungen waren nicht ganz perfekt. Dies bedeutete, dass ich ziemlich mithelfen durfte beim Starten. Mit der Gondel und anschliessend auf dem Sessellift ging es in die Höhe. Das erste Mal, dass ich ohne Snowboard auf einem Sessellift sass. Ein doch etwas spezielles Gefühl. Oben angekommen hat Mänu mir nochmals einige Infos gegeben. Nachdem der Helm und das Gstältli angezogen waren, ging es ziemlich schnelle los. Langsam hatte ich doch ein flaues Gefühl im Magen. Der Start ist dann schon speziell. Mänu hat mir im Voraus gesagt, dass ich so schnell wie möglich rennen solle. Da der Gleitschirm aber extrem bremst, bin ich fast nicht vorangekommen. Ich dachte schon, dass wir den Start abbrechen müssten. Plötzlich aber sind wir aber tatsächlich abgehoben. Mein Magen hat sich in diesem Moment wohl kurz mehrmals gedreht. Das Gefühl zu Fliegen ist unbeschreiblich. Ein Gefühl von unbegrenzter Freiheit. Dazu die Sicht auf die Berge. Wir haben dann noch einige „Manöver“ gemacht. Ich durfte auch selber einige Kurven fliegen und den Schirm alleine steuern. Das Gefühl beim„Rittigampfe“ (= schaukeln) ist wirklich mehr als speziell. In einigen Höhenmeter zu schaukeln ohne festen Boden in der Nähe zu haben, fühlt sich sehr ungewohnt, aber auch angenehm an.
Nach ca. 15-20 Minuten (ich habe während des Fluges jegliches Zeitgefühl verloren) sind wir dann sicher auf dem festen Boden gelandet. Das Tolle an diesem Flug war, dass man merkte wie viel Spass Mänu die ganze Sache machte. Er nahmsich Zeit um alles zu erklären und man spürte,dass er mit Leidenschaft bei der Sache ist. Falls ich nochmals einen Tandemsprung wage, dann sicher bei Mänu und Paraflights adventure :) Paraflights adventure




Fotoy by http://www.paraflights.ch
Foto by http://www.paraflights.ch

Foto by http://www.paraflights.ch