Warum ein Blog?

Meine Idee hinter dem Blog ist eigentlich ganz einfach. Ich lebe zurzeit vermehrt meine Träume und möchte meine Aktivitäten und Unternehmungen deshalb gerne festhalten. Ich mache dies zurzeit auch in physischer Form in einem „Erlebnis-Tagebuch“.
Falls ich meine „Spinnerei“ aber jemals tatsächlich umsetzen werde, wäre aber ein Blog dann doch der praktischere Weg.

Zu meiner „Spinnerei“. Warum ich dies so nenne? Weil es eigentlich ein unrealistischer Traum ist. Zurzeit noch… Vielleicht wird es irgendwann nicht mehr so unrealistisch sein.
Dazu kam ich, weil es sich mit mehreren von meinen Träumen verbinden lässt. Schon länger hatte ich das Ziel, mit dem Wohnwagen ans Nordkap zu reisen. Wer mich kennt, weiss,dass ich seit meiner Jugend immer von Schweden angefressen war. Die meisten wissen auch, dass dies dem Eishockeyspieler Patrik Juhlin zu verdanken ist. Bereits 2002 durfte ich 3 Wochen kreuz und quer durch Schweden reisen. Das Land hat für mich seither nichts von seiner Faszination verloren.

Seit August 2016 habe ich für mich das Wandern entdeckt. Ich war schon immer sehr naturverbunden. Auch das Übernachten im Freien und Biwakieren ist für mich schon immer ein Thema gewesen. Ich bin ja auch ein „Pfadikind:) . Draussen zu sein, am liebsten in den Bergen, gibt mir Kraft und hat für mich immer wieder etwas Magisches. Ich glaube, dieses Gefühl zu erklären ist unmöglich, aber die meisten werden es verstehen.

Leider habe ich diese Träume nicht umgesetzt. Ich habe immer darauf gewartet, dass jemand kommt, der mich begleiten würde. Alleine draussen zu übernachten, ist für mich noch ein schwieriges Thema. Ende Juli 2016 habe ich eine Person kennengelernt, die mich auf die Idee brachte, für eine längere Zeit unterwegs zu sein. Nicht mit dem Camper,sondern eben auf einem Trail zu wandern. Die Idee fand ich absolut faszinierend und so kam es, dass ich auch Berichte über den Appalachian trail sowie den Pacific Crest trail gelesen habe.

Dennoch war auch hier schnell klar, dass ich so etwas zurzeit nicht umsetzen kann. Shila ist für eine mehrmonatige Wanderung leider zu alt. Sie begleitet mich noch auf meinen kürzeren Wanderungen, aber auch dies nur bei entsprechendem Wetter und guten Bedingungen. Meinen Hund abgeben, damit ich meinen Träumen hinterherjagen kann, kommt für mich aber absolut nicht in Frage. Zudem würde ich sie wohl zu fest vermissen. Ich hoffe, dass ich noch lange mit Shila unterwegs sein kann. Der Gedanke war für mich dann, dass ich die oben erwähnte Person für ca. 1 Monat begleitet hätte. Aber bekanntlich kommt es sowieso immer anders, als man denkt ;)

Was ich durch diese Person aber auch gelernt habe, ist, dassich aktiv werden muss, wenn ich meine Träume verwirklichen will. Auch an dieser Stelle ein Dankeschön an das „Duracell-Häsli“. Über die Seite „Spontacts“ habe ich aktiv nach Menschen gesucht, für die Wandern auch ein Thema ist. Viele interessante Menschen durfte ich so in der letzten Zeit kennenlernen und viele tolle Touren und Wanderung unternehmen. Es ist für mich im Moment eine unglaublich interessante Zeit. Auch meiner Mam ein grosses Dankeschön an dieser Stelle. Sie unterstützt mich und bei Touren, die für Shila nicht mehr machbar sind, ist sie die grösste Hilfe, die man sich vorstellen kann. Danke, Mam, dass du mich bei der Betreuung von Shila so toll unterstützt!

Am 28.09.2016 kam ich durch das Gespräch mit Sarah darauf,dass es vielleicht auch in Europa eine längere Wanderung gibt. Dank einer bekannten Suchmaschine kam ich dann auf die Seite mit den Europäischen Fernwanderwegen. Der erste, der mit dabei ins Auge stach, war der E1. Klar, der E1 führt auch vom Nordkap nach Sizilien und ein grosser Teil davon auch durch Schweden. Seither lässt mich die Idee von dieser Wanderung nicht mehr los. Die meisten wandern den E1 in mehreren Etappen verteilt über Jahre und mit Unterbrüchen. Mein Gedanke wäre eher, den E1 „am Stück“ zu gehen. Wie realistisch dies ist, kann ich zurzeit selber schwer beurteilen. Deshalb ja auch eine „Spinnerei“. Falls Ihr jemand kennt der den E1 durchgehend gemacht hat, gerne bei mir melden :)

In den nächsten Tagen habe ich mir dazu viele Gedanken gemacht. Was benötigt ein solcher Trail? Was für Vorbereitungen sind hierfür nötig? Viele Fragen…

Schnell kam mir dann der Gedanke, dass ich mich auf dieses Projekt auch vorbereiten kann, solange Shila noch bei mir sein kann. Vorbereiten, indem ich meine Ausrüstung perfektioniere, an meiner Kondition arbeite, Geld spare und mich laufend weiter über den Trail informiere.

Falls ich den Trail nicht umsetzen werde, habe ich in meinen Augen nichts verloren. Das meiste der Ausrüstung werde ich auch in der Schweiz benötigen. Dass ich hier in meinem Heimatland häufiger biwakieren werde, war ja schon vorher klar. Einiges besitze ich bereits und vieles wird wohl noch dazu kommen. An dieser Stelle mal ein riesiges Dankeschön an Pascal. Er hat mich, was Material betrifft, immer perfekt beraten und war mir in der Anschaffung meiner Grundausrüstung eine riesige Hilfe. Mehr zur Ausrüstung gibt es in einem neuen Beitrag…

Gerne werde ich in Zukunft von meinen Touren in und rund um die Schweiz berichten. Mein Ziel ist es vorläufig, unser schönes Land besser kennenzulernen und dabei kann ich gleichzeitig an meiner Kondition feilen sowie auch Erfahrungen sammeln.

Mein Blog soll nicht dazu da sein, Geld zu verdienen. Hierfür bin ich zu realistisch und wenn, würde es sowieso in eine gute Sache fliessen. Meinen Traum möchte ich mir selber finanzieren.

Der Blog ist stattdessen in erster Linie dafür da, meinen Freunden und meiner Familie meine Unternehmungen zu zeigen und noch wichtiger für meine eigene Erinnerung :)

Kommentare

  1. Gert Trego - leider zu früh verschieden - erprobte und publizierte das ein oder andere zum Thema Weitwandern:

    https://www.amazon.de/Gro%C3%9Fe-Walserweg-Gert-Trego/dp/3930187000/

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  2. Danke Santa, werde ich mir gerne anschauen :)

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