Ein vielseitiger Tag an der Südküste - Island 2017 Teil 5


Tag 5 Höfn – Hella


Auf der Strecke nach Hella gibt es wieder einiges zu sehen. Wir besprechen, dass wir uns heute das Eismeer am Jökusarlon, den Nationalpark Skatafell und den Wasserfall Foss a Sidu unter die Lupe nehmen wollen. Den Black Beach in Vik wollen wir am nächsten Tag besuchen. So haben wir heute keinen Stress. Wir müssen zwar eine kleine Strecke zurückfahren, aber das ist uns nur recht.

Eismeer

Zuerst steuern wir das Eismeer an. Bereits auf dem Parkplatz bietet sich ein faszinierendes Bild auf den Fluss. Leuchtend blaue Eisblöcke treiben in der Gletscherlagune. Im Fluss schwimmen einige Robben. Wir unternehmen einen Spaziergang zum Stand. Die Lagune sieht aus als würde sie seit der Eiszeit bestehen, ist aber nicht älter als 80 Jahre. Der Gletscher geht leider bis zu 500m pro Jahr zurück und dementsprechend schnell dehnt sich die Lagune aus. Am schwarzen Strand findet man riesige Eisblöcke. Es sind hier relativ viele Touristen unterwegs und ein Foto ohne fremde Menschen zu bekommen, wird nicht ganz so einfach. Wir bleiben eine Weile am Strand und geniessen den Ausblick. Wir machen viele Fotos von den spektakulären Eisblöcken. Obwohl ich bereits viele Fotos vom Eismeer gesehen habe, haut mich der Anblick fast um.

Nationalpark

Nach unserem längeren Stopp in der Lagune gönnen wir uns noch eine Zwischenverpflegung, bevor es weiter in den Nationalpark geht. Skatafell ist ideal für Tageswanderung, aber bietet sich auch für längere Touren an. Wir machen den Rundgang bis zum Gletscher. Der Gletscher Skatafellsjökul ist relativ klein, was aber absolut keinen Einfluss auf seine Eindrücklichkeit hat. Die Landschaft wirkt hier grüner als bisher. Wir machen einen Spaziergang verzichten aber auf eine geführte Gletschertour. Vielleicht werde ich dies beim einem nächsten Besuch noch wagen.



Der Rückwärtsfliessende Wasserfall

Nach unserer Tour durch ein Teil des Nationalparks geht’s weiter zum Foss a Sidu. Wenn der Wind vom Meer her besonders heftig bläst, soll er tatsächlich aufwärts fliessen. Wir können es uns beide nicht wirklich vorstellen, sind aber gespannt. Heute ist der Wind aber nicht so heftig, so dass uns dieses Schauspiel verwehrt bleibt.

Da es schon langsam spät wird, machen wir uns auf den Weg nach Hella. Der Entscheid auf den Strand in Vik heute zu verzichten zeigte sich als sinnvoll, denn gegen Abend setzte nämlich Regen ein. Wir finden unser Gästehaus relativ schnell. Begrüsst werden wir von anderen, sehr freundlichen Gästen. Nach dem Essen fallen wir wieder einmal müde, aber glücklich in unsere Betten.


















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