Tag der Rentiere - Island 2017 Teil 4


Tag 4 von Eglisstadir nach Höfn


Am nächsten Tag werden wir mit einem tollen Frühstück begrüsst. Elsa hat ein köstliches Früchtebrot für uns gebacken. Wir geniessen das Frühstück und besprechen was wir heute besichtigen möchten auf dem Weg nach Höfn. Gemäss unseren Infos ist die Stadt Eglisstatdir nicht wirklich sehenswert. Wir beschliessen deshalb im kleinem Künstlerdorf Seydisfjördur einen Abstecher zu machen. Leider verfahre ich mich mal wieder ziemlich und so brauchen wir viel Zeit bis wir im Dorf ankommen. Die meisten Shops haben in der Zwischensaison leider geschlossen. Wir besichtigen das kleine Dorf und machen einen Spaziergang über den Regenbogen.


 
 
 

Am Nachmittag haben dann doch noch 2 Shops geöffnet, so dass wir noch einige Kronen loswerden. Das kleine Dörfchen hat aber sehr grossen Charme. Ein Besuch in diesem farbigen Fischerdorf lohnt sich im Sommer sicher. In der Nebensaison ist es jedoch etwas verschlafen.

Wir fahren weiter in Richtung Höfn und beschliessen unterwegs noch zwei weitere Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Zuerst machen wir einen Abstecher zu einem Steinmuseum, doch dieses hat leider bereits geschlossen. Heute scheinen wir etwas Pech zu haben. Wir nehmen nun den letzten Punkt in Angriff. Doch auch dieser wird ein Reinfall. Bei der angekündigten Sehenswürdigkeit handelt es sich um eine winzige und leider nicht wirklich besondere Kirche, irgendwo im nirgendwo. So fahren wir also weiter Richtung Höfn. Unterwegs sehe ich ein Schild «Achtung Rentiere»  und tatsächlich, nur nach wenige Meter sehen wir wirklich ein Rentier. Wir machen sofort Halt und ich packe meine grosse Kamera aus. Wir sind beide total begeistert und machen viele Fotos. Das Rentier ist alleine unterwegs, was uns erstaunt. Wir beschliessen in unsere Google Liste auf zu nehmen warum Rentiere alleine unterwegs sind.

Wir fahren dann weiter. Nach einigen hundert Kilometer Fahrt (in Island gibt es andere Distanzen, deshalb unbedingt damit rechnen, dass man relativ lange an keiner Tankstelle vorbeikommt), teilweise über eine Schlotterpiste, sehe ich nochmals ein Rentier, diesmal direkt an der Strasse. Ich packe die nächste Gelegenheit um umzukehren und das Rentier steht zum Glück immer noch nahe an der Strasse. Vorsichtig steigen wir aus um das Rentier nicht zu erschrecken. Das gute Tier schaut schön in die Kamera und bietet ein wunderbares Fotomotiv. Wir spekulieren weiter darüber, weshalb auch dieses Rentier alleine unterwegs ist.


 

Kurze Zeit später sehen wir dann auch noch eine ganze Herde von Rentieren und machen erneuert ein Fotostopp. Heute scheint der Tag der Rentiere zu sein. Ohne mich nochmals zu verfahren, treffen wir dann in unserem Airbnb in Höfn und bei  unserer Gastgeberin Hejda ein. Wir werden freundlich begrüsst und bekommen auch Unterlagen und eine Karte von Höfn. Das Zimmer ist hell und freundlich eingerichtet. Bisher bin ich von den Airbnb Übernachtungen wirklich sehr positiv überrascht. Dieser Eindruck wird sich auch nicht mehr ändern. Jede Unterkunft war sauber und gemütlich eingerichtet
 
 

Wir kochen unser Abendessen und beschliessen dann noch das Nachtleben von Höfn unter die Lupe zu nehmen. Hejda gibt uns Tipps, wo wir noch ein Drink zu uns nehmen können. Wir nehmen in zwei verschiedenen Bars noch etwas zu trinken, bevor es dann zurück in die Unterkunft und ins Bett geht.


 
 






 
 

 

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