Zum Mittelpunkt der Schweiz

Zum Mittelpunkt der Schweiz


Bevor das grosse Abenteuer «Fjällräven Classic» für mich startet, geht es noch einmal in die Schweizer Berge.

Damit ich mal wieder neue Menschen kennenlerne, habe ich die Wanderung zum Mittelpunkt der Schweiz auf Spontacts gestellt. Geplant war, dass wir vom Bergrestaurant Älggialp zum Seefeldsee laufen und danach noch den Anstieg bis zum Abgschütz in Angriff nehmen. Ich habe mich noch erkundigt und habe die Info bekommen, dass diese Tour für Jedermann gut begehbar ist.

Massenwanderung zum Mittelpunkt der Schweiz


Am Samstag ging es los. Fast 20 Wanderlustige hatten sich für die Tour angemeldet, was mich dann doch ein bisschen geschockt hat. Mit einem solchen Ansturm habe ich doch nicht gerechnet. Dankbar bereits einige Gesichter zu kennen, bin ich dann zusammen mit Ines auf dem Parkplatz eingetroffen. Der Grossteil der Gruppe stand schon im Kreis versammelt und wartete auf eine tolle Tour. Wir starten unsere Wanderung mit dem Abstecher zum Mittelpunkt der Schweiz, welcher mit einem Triangulationspunkt markiert ist. Alle sind bereits am fotografieren und wir nutzen auch die Möglichkeit für das obligate Gruppenfoto.


 

Der Seefeldsee


Kurz darauf wandern wir dann zusammen zum Seefeldsee. Die Gruppe blieb hier zum grössten Teil zusammen. Der Wanderweg ist hier auch noch einfach und unproblematisch. Nach einer halben Stunde erreichen wir den Seefeldsee wo wir erneuert eine kleine Pause einlegen. Nach wenigen Minuten nehmen wir dann den ersten Anstieg unter die Füsse. Hier spaltet sich die Gruppe dann doch relativ schnell. Ich und Tom übernehmen ganz freiwillig das Schlusslicht. Schliesslich müssen wir unter Kontrolle haben das alle mitkommen.

 

Ich habe heute konditionell nicht den besten Tag, aber so habe ich die Möglichkeit mich gemütlich mit Tom und noch einigen anderen Teilnehmer zu unterhalten. Unterdessen verschwindet die sportliche Fraktion bald aus unserem Sichtfeld. Der Anstieg ist doch recht steil und ich bin schon hier erstaunt über die Aussage, dass die Wanderung gut machbar sei. Wir erreichen das Chringengrätli. Irrtümlicherweise merken wir erst oben, dass wir noch nicht am Ziel der Wanderung sind. Von unten gesehen dachten wir es sei bereits der Abgschütz.


 

Rot-weiss oder doch eher weiss-blau?


Die Wanderer, die uns entgegenkommen, informieren uns, dass der Anstieg bis zur Abgschütz sehr steil sei. Wir diskutieren kurz darüber wer weitergehen möchte und wer lieber zurück zum See möchte. Der Gruppenzwang funktioniert aber auch hier, so dass sich alle an den angekündigten Anstieg wagen. Dieser hält dann auch, was uns versprochen wurde. Es geht sehr steil hoch und der Weg ist zum Glück mit Seilen gesichert. Der Wanderweg ist noch rot-weiss markiert. Wir sind uns aber einig, dass es hierbei wohl sehr knapp an einer weiss-blauen Markierung vorbeiging. Für diese Wanderung ist definitiv ein gutes Schuhwerk notwendig. Nach 3,5 h erreichen dann auch die letzten den Gipfel und somit das Ziel der Wanderung. Wir geniessen einen grandiosen Ausblick auf die Berge und den Seefeldsee. Von oben hat dieser, mit etwas Fantasie, eine Herzform. Wir geniessen unser Mittagessen und spielen noch eine Runde Uno. Uno-Marcel hat zum Glück sein wasserfestes Uno dabei.



 

Nach der längeren Pause machen wir uns wieder an den Abstieg. Die letzten entdecken dann sogar noch einige Edelweisse. Alle erreichen dann wieder den See, wo sich die Mutigen noch eine Abkühlung gönnen.
Danke Tom :)

 

Obwohl mir die grosse Mitmachzahl dieser Wanderung zuerst etwas Angst gemacht hat, war es einfach ein schöner Tag. Ich bin immer wieder fasziniert wie gut Veranstaltungen über Spontacts klappen. Vielleicht hatte ich bisher auch einfach Glück. Negative Erfahrungen habe ich auf jeden Fall noch nie erlebt.

Die Gruppe hat sich gut ergänzt, so dass jeder in seinem Tempo gehen konnte. Danke an alle Teilnehmer für diesen Tag.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

Kommentare

  1. Die Schweiz ist einfach wunderschön. Gerade am Seefeldsee waren wir des öfteren angeln. Kostet gerade einmal 30 Franken und man hat die Möglichkeit eine richtige schöne Umgebung zu begutachten. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich dort nicht unbedingt den Aufstieg bezwingen möchte, wenn ich nicht fit bin. Deswegen wundert mich ebenfalls die Aussage, dass es sehr anfängerfreundlich sein soll...

    Beste Grüße
    Marcel von Outdoor-Passion

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen