Fjällräven Classic - 5. und letzter Tag


Kieron - Abisko


Ich starte am nächsten Morgen später als die Meisten. Nun steht also die letzte Etappe des Fjällräven Classics an. Ich beschliesse die letzten 18 km noch mehr zu geniessen als vorherigen der letzten Tage. Alle Eindrücke der Landschaft ganz fest in mein Herz zu schliessen, so dass ich noch lange davon zerren kann. Kaum habe ich den Nationalaprk betrete, spüre ich eine Veränderung. Ich weiss selber nicht genau ab wann ich auf dem E1 unterwegs bin. Doch in diesem Augenblick bin ich mir ziemlich sicher, dass ich gerade den E1 betreten habe. Damit ich es später prüfen kann, mache ich noch ein Foto vom Wegweiser.



Endlich auf dem E1


Der Weg durch den Nationalpark ist sehr angenehm zum Wandern. Nach den letzten Tagen bin ich froh das meine Füsse über keine Steine mehr gehen müssen. Die Landschaft verändert sich nun deutlich. Ich laufe heute viel durch den Birkenwald des Nationalparks. Auch begegnen mir hier wieder mehr Wanderer als in den letzten Tagen. Ganz viele "Hej Hej’s" gibt es somit wieder unterwegs. 


 
8 Km geht es längs des Abiskujavri Sees entlang. Ich mache heute mehr Pausen als in den letzten Tagen und mache auch viele Fotos. Viel zu schnell kommt das Classic Schild mit dem Hinweis das ich in 5 Km mein Ziel erreicht habe. Ich bin wohl eine der Wenigen, die sich nicht über dieses Schild freuen kann. Kurze Zeit später erreiche ich einen Aussichtsplatz, der mich auf einen kleinen Canyon blicken lässt. Anscheinend gibt es ab hier wieder Handyempfang. Ich setze mich kurz hin und geniesse den Moment. Mein Handy bleibt aber noch im Flugmodus. Die letzten 5 Tage ohne Handy haben mir so gut getan, dass ich noch nicht bereit dazu bin meine Offline Zeit abzubrechen.

 
Nun habe ich nur noch wenige Kilometer vor mir; ich bin in diesem Moment schon sehr betrübt, dass die Zeit nun schon um ist. Ich kann zum Glück noch bis Samstag bleiben und werde auch noch auf dem E1 ein bisschen weitergehen. Trotzdem viel weiter komme ich aufgrund der fehlenden ÖVs in dieser Gegend leider nicht mehr.
 

Ich mache auf den letzten Kilometer noch mehrere Pausen; schaue mir die Gegend an und geniesse die Sonne. Irgendwann treffe aber auch ich am Ziel ein. Der Applaus ist mir ein bisschen unangenehm. Ich finde es toll, dass es einen Applaus gibt aber bei mir selber hätte man gerne eine Ausnahme machen können. Im Ziel heisst es dann zuerst einchecken, Zelt aufbauen und dann gibt es die lang ersehnte Dusche. Herrlich dieses Gefühl.
Auslüften
 

Den Nachmittag und Abend verbringe ich dann im Trekkers-Inn wo es ein sehr leckeres Rentier Kebab gibt. Dies wird noch meine Haupternährung in den nächsten Tagen sein.








































 

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